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Quelle: PDF-Datei Umfrage

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Umfrage: Banken erwarten deutlich schlechtere Ratings für Unternehmenskreditkunden 

 

 

Die Corona-Pandemie wird das Kredit-Rating von Unternehmen nach dem Jahresabschluss 2020 signifikant verschlechtern. Zu dieser Einschätzung kommen 86 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Bundesverbands „Die KMU-Berater“ unter deutschen Kreditinstituten.

 

„Die Banken rechnen damit, dass der Jahresabschluss 2020 Verluste aufdeckt, die das Eigenkapital verschlechtern und die künftige Kapitaldienstfähigkeit reduzieren“, erläutert Hans-Joachim Karp, Mitglied der Fachgruppe Finanzierung-Rating im Bundesverband „Die KMU-Berater“.

 

Ein besonderes Augenmerk legen die Kreditinstitute darauf, ob Unternehmen pandemiebedingte Verluste mit Liquiditätshilfen der Bundesregierung refinanziert haben, die mittelfristig zurückgezahlt werden müssen. Abhängig von der Höhe der Verluste kann auch eine Restrukturierung des Unternehmens erforderlich sein.

 

Für Banken ist der Jahresabschluss 2020 „wichtiger Faktor für Kreditrating“

 

Kreditinstitute werden sich genau ansehen, inwieweit Unternehmen noch zur Restrukturierung in der Lage sind.

Aufgabe von Unternehmen mit Bankkrediten sei jetzt zweierlei: „Erstens die wirtschaftliche Situation nüchtern und selbstkritisch bewerten. Und zweitens Konzepte erarbeiten und umsetzen, die die eigene Zukunftsfähigkeit sichern.“

 

Nur so sei es kleinen und mittelgroßen Unternehmen möglich, rechtzeitig die Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen.

 

Der Jahresabschluss ist ein "Führungsinstrument".

Auf dieser Grundlage können Fehlentwicklungen zielgenau gegengesteuert werden und Kreditgebern die geforderten aktuellen Informationen geben. 

 

Hier kommt dem Jahresabschluss 2020 also eine entscheidende Bedeutung zu. Die Frage, wie wichtig er für kommende Kreditentscheidungen mit Blick auf die Corona-Auswirkungen ist, beantworten 76,1 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „wichtig“ oder sogar „unabdingbar/zwingend“.

 

Für Unternehmen heißt das: sie müssen „den Jahresabschluss 2020 spätestens im April dieses Jahres erstellen“.

 

Es ist ratsam, bald anzufangen, zumal bei den Steuerberatern ein Engpass droht. Zum einen sind viele Steuerkanzleien derzeit stark gefordert mit den Antragstellungen für Corona-Hilfen. Zum anderen haben viele Unternehmen selbst den Jahresabschluss 2019 noch nicht erstellt.

 

„Hierfür wurde die Frist von Ende Februar bis 30. August 2021 verlängert. Aber dennoch gilt: Wer diese Mammutaufgabe bewältigen und ein vertrauensvolles Verhältnis zu seiner Bank erhalten will, muss jetzt anpacken“.

 

Was ist zu tun? „Schnell die Hausaufgaben erledigen, dem Steuerberater alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellen und auf eine zügige Erstellung des Jahresabschlusses 2020 drängen“.

 

Banken verschärfen ihre Risikopolitik

 

Auf die Frage, wie die Banken auf schlechtere Ratings reagieren würden, antworteten 83,2 Prozent mit höheren Anforderungen an das Reporting, 72,6 Prozent mit Nachbesicherung bestehender Engagements, 67,3 Prozent mit Preiserhöhungen und 55,8 Prozent damit, keine neuen Kredite zu vergeben. Eine Mehrfachauswahl war möglich.

 

„Auf diese verschärfte Risikopolitik müssen sich kleine und mittlere Unternehmen jetzt einstellen“. Wir raten zu folgenden Ansatzpunkten:

 

  • Kommunikation mit der Hausbank aktiv angehen. Hohes Augenmerk auf Professionalität im Umgang mit der Bank richten.
  • Betriebswirtschaftliche Unterlagen rasch und aussagekräftig erstellen. Am besten in Form einer „qualifizierten“ Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) auf Basis eines funktionierenden Rechnungswesens.
  • Frühwarnsystem installieren durch Einsatz von Controlling-Instrumenten (z.B. Ertrags- und Liquiditätsplanungen), um Risiken früh zu erkennen und gegensteuern zu können.
  • Das eigene Geschäftsmodell kritisch auf seine Zukunftsfähigkeit überprüfen und ggf. konkrete Maßnahmen zu seiner Weiterentwicklung ergreifen.

 

Banken legen Wert auf Frühwarnsystem im Unternehmen

 

Auf die Frage, wie wichtig ein Frühwarnsystem im Unternehmen ist, haben 96,5 Prozent die Antwort „relativ wichtig“, „wichtig“ oder „äußerst wichtig“ gegeben. „Leider haben etliche KMUs kein Frühwarnsystem, oft noch nicht einmal Ansätze.

Dabei ist es für jedes Unternehmen überlebenswichtig, aussagekräftige betriebswirtschaftliche Auswertungen rasch erstellen zu können. Erst recht in Krisenzeiten“.

 

Oft stimme die Selbsteinschätzung der eigenen wirtschaftlichen Situation leider nicht mit der harten Realität überein.

„Zu viele Mittelständler verlassen sich auf ihr Gefühl oder ihren Steuerberater. Sie wissen nicht, anhand welcher Krisensymptome man eine heraufziehende Unternehmenskrise erkennbar ist. 

 

Finanzierungsprofis werden häufig erst dann gerufen, wenn Engpässe bereits eingetreten sind.

 

Dazu muss es nicht kommen. 

Banken begrüßen, wenn Unternehmen sich qualifizierte Berater zur Seite holen

 

63,7 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Einschaltung eines Unternehmensberaters die Kreditentscheidung im Einzelfall beeinflusst. 40,7 Prozent beurteilen es generell positiv, wenn das Unternehmen mit einem Unternehmensberater zusammenarbeitet. Allerdings legen die Banken dabei Wert auf Beratungserfahrung, betriebswirtschaftliches Know-how und Branchenexpertise.

 

Gerne übersenden wir Ihnen die Bankenumfrage mit allen Ergebnissen. Senden Sie uns ein E-Mail.

 

 

 

Quelle: eigene Aufnahme

 

 

 

 

 

 

 


 

 

DIGIBOOST

ein neues Förderprogramm von Land Rheinland-Pfalz ab dem 1. März 2021

- bis zu 15.000,00 EUR Zuschuss

 

 

Am 1. März 2021 ist das neue Förderprogramm "DigiBoost"  des Landes Rheinland-Pfalz gestartet,
die Abwicklung / Antragsstellung übernimmt die ISB.

Ziel des neuen Förderprogramms ist die Unterstützung bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. 

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen bis 100 Mitarbeiter und soll der Digitalisierung der Betriebe einen weiteren Anstoß geben.

Der DigiBoost gewährt Zuschüsse bis zu 15.000 Euro pro Unternehmen, sowohl für Hard- als auch für Software zur Digitalisierung der Betriebe. Der Aufbau professioneller, individuell programmierter Online-Shops, Infrastrukturen für mobiles Arbeiten oder digitales Lager- und Logistikmanagement wie auch die Digitalisierung von Werkstätten oder 3D-Druck sind förderfähig, ebenso die dazugehörige Beratungsleistung.

Gerne geben wir nähere Informationen dazu und helfen Ihnen bei der notwendigen späteren Berichtserstellung für den Verwendungsnachweis des Antrags.  
Unter der mobilen Rufnummer 0171 - 744 85 30 können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.  

 

 

Quelle: BMWi - Logo Digital Jetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderprogramm Digitalisierung

 

 

Das neue Förderprogramm des BMWi ist am 7. September 2020 gestartet und soll kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen.

 

Um die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm "Digital Jetzt - Investitionsförderung für KMU"  erhebliche Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen - einschließlich Handwerksbetriebe anzuregen.

 

Die Zuschüsse gibt es für Investitionen in digitale Technologien (Hardware / Software) sowie für Qualifizierung von Mitarbeitern in digitale Themen. 

 

Ab sofort können Unternehmen sich registrieren und an dem Losverfahren, für die Vergabe der Zuschüsse teilnehmen. 

 

Weitere Informationen unter https://www.digitaljetzt-portal.de/

 

 

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